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In Radolfzell gibt es keine erkennbare Strategie für die Zukunft mit und nach Corona. Konstanz hat schon vor über einem Monat reagiert, die Fachabteilungen hatten bereits erste Konzepte geliefert. "Alle unsere Planungen sind Makulatur" sagte der Konstanzer OB Burchard bereits am 21.04.2020. Ähnlich in Singen.

Warum gibt es in Radolfzell keine umfassende Bestandsaufnahme, keine "Best-Case-" und "Worst-Case-Szenarien", keinen ersten Maßnahmen-Katalog ? Das im OB-Interview angesprochene "Krisen-Management" ist nicht klar ersichtlich.

Folgende Vorgehensweise wäre dringend angebracht:

  • Bestandsaufnahme in allen Ressorts (Schulen, Kitas, Pflegeheim, Eigenbetriebe wie Mettnau-Kur und Stadtwerke, städtische Bauvorhaben, Tourismus, Beteiligungen an Klinikverbund und VHS, .....),
  • Dokumentation der Unterschiede "Vorher / Nachher", insbesondere bei städtischen Finanzen,
  • Strukturierung und Priorisierung von Vorhaben und Aufgaben (nach Pflicht und Kür, Dringlichkeit, Kosten und Machbarkeit),
  • Entwurf von Maßnahmen zum Monitoring (Erfolgsmessung) und Controlling (Nachsteuern)
    (Ein Beispiel aus einer Vorlesung von Peter Schubkegel finden Sie HIER)
  • Umsetzung, also Machen !

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Artikel von Anna-Maria Schneider, Südkurier Radolfzell vom 04. März 2020

Bauprojekt Untertorplatz: Die Angst vor einem zweiten Gerberplatz

Das Bürgerforum Bauen Radolfzell kritisiert den Entwurf für den Untertorplatz. Moderne, große Gebäude würden den Übergang von Altstadt zu Wohngebiet aus dem 19. Jahrhundert verschandeln. Ihr favorisierter Beitrag landete bei dem Architektenwettbewerb allerdings nur auf dem dritten Platz.


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Hallo zusammen,

ich möchte Euch informieren, daß gestern 9.März 2020 die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse zum

Städtebaulicher Ideenwettbewerb Bahnhofsquartier

im Milchwerk Radolfzell eröffnet wurde.

Die Wettbewerbsergebnisse werden von  Montag 09.03.2020 bis Sonntag 22.03.2020  öffentlich im 1.OG, Tagungsraum 4, ausgestellt(bitte Seiteneingang des Milchwerk benutzen). Die Ausstellung ist zu folgenden Zeiten geöffnet: montags – donnerstags 08:00–12:00 und 14:00-16:00 Uhr, freitags 08:00–12:00 Uhr, samstags und sonntags 12:00 – 16:00 Uhr.

Schaut Euch die Modelle und Pläne genau an und teilt uns schriftlich per Mail oder Brief mit was Ihr von den Vorschlägen haltet. Es ist uns ganz wichtig ein gutes Meinungsbild der BBR-Mitglieder zu bekommen. Viel Spaß beim besuchen der Ausstellung. Hier noch der Link der Stadt Radolfzell zum Ideenwettbewerb: https://www.radolfzell.de/bahnhofsquartier

Zusätzlich ist jetzt der erste Presseartikel vom Wochenblatt Radolfzell erschienen.                                                           Siehe hierzu: https://www.wochenblatt.net/heute/nachrichten/article/sieg-fuer-die-doppelte-stadtkante/

 

 

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Südkurier-Leserbrief vom 18.Februar 2020

Andere Sichtweise zum Wettbewerb Untertorplatz

Die Bebauung dieser wichtigen Stelle für das Radolfzeller Stadtbild ist den entscheidenden Gremien so wichtig, dass man einen Architektenwettbewerb veranstaltete und zuvor einen Bürgerworkshop, bei dem sehr viele interessierte Radolfzeller mitarbeiteten. In allen Arbeitsgruppen war der Erhalt des Charakters unserer attraktiven Altstadt sehr wichtig.

Drei der ausgestellten Arbeiten im Untergeschoss des Österreichischen Schlösschens spiegeln das leider nicht wieder. Ohne Verbindung zur mittelalterlichen Altstadt oder den abwechslungsreich gestalteten Häusern vom Beginn des letzten Jahrhunderts sind vier bis fünf große, hohe Baukörper in den freiwerdenden Raum gesetzt. „Der Baustil passe sich gut der neuen Bebauung auf dem Schützenareal (früher Tanke) an“ lobte Thomas Nöken, der Leiter des Baudezernats, den 1. Preisträger.

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Es war verstörend.

Der OB hadert: Mit der Presse, mit der Gesellschaft, mit der Berliner Politik, der Weltpolitik, mit den neuen Medien, der Diskussionskultur, der Justiz, dem Sozialsystem, und mit dem Bürger.

Er nennt die Klimakrise ein epochales Thema. Immerhin. Sie nimmt viel Raum in seiner Rede ein, allerdings scheint sie bei ihm die Verwirrung auszulösen, die er auch dem Bürger unterstellt. Es gebe keine Konzepte. Hier irrt er: Sie warten darauf, umgesetzt zu werden.