Neuigkeiten

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Der Nikolaus steht vor der Tür und BBR ist momentan in einer Art Winter-Ruhe, nicht Winterschlaf, aber "Ruhe". Dafür gibt es mehrere Gründe:

Pandemie:

  • Die wieder exponentiell steigenden Zahlen der Pandemie machen Präsenz-Veranstaltungen nahezu unmöglich, da an unserem Veranstaltungsort die Teilnehmerzahl sehr begrenzt ist. Leider ist somit unsere übliche "Weihnachtsfeier" ebenfalls unmöglich, wirklich schade.
  • Um die höchstmögliche Sicherheit für unsere Treffen zu gewährleisten, wäre zusätzlich 2G+G notwendig (Geimpft, Genesen UND Getestet), dies führt jedoch zu einem allzu großen zeitlichen und finanziellem Aufwand.
  • Video-Konferenzen sind auch nicht so toll und eher etwas für kleinere Treffen wie die der Arbeitsgruppen.

OB-Wahl:

  • Nach der Wahl des neuen OB und seiner Amtseinführung am 02.12.2021 wird sich dieser erst mal einarbeiten müssen, bevor die aktuellen Themen wieder auf die Tagesordnung kommen. Die berühmten 100 Tage werden dafür sicherlich benötigt.
  • Fur uns entsteht dadurch nach diesem hektischen Jahr eine Zeit, die wir für eine erneute Priorisierung unserer Themen nutzen können. Darüber kann dann auch per "Offenlage", also durch eine Rund-Mail, abgestimmt werden.

Laßt uns also die Zeit nutzen, alte Themen zu überdenken, neue Themen zu planen sowie unsere Zentralen Themen wie Organisation, Beteiligung, Gremienarbeit und Kommunikation zu verbessern.

Vor allen Dingen: Bleibt gesund !

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Nachdem das Bürgerforum Bauen Radolfzell nun über 5 Jahre besteht, war es notwendig, unsere Prinzipien und Regeln (Statuten) zu aktualisieren. Änderungen gab es bei der Mitgliedschaft und der Struktur, siehe BBR-Statuten. Die Änderungen wurden in einer Sitzung des Organisationsteams am 17.11.2021 einstimmig angenommen.

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv

Der Klimawandel ist in der öffentlichen Aufmerksamkeit angekommen, nach 30 Jahren Warnungen der großen Mehrheit der Wissenschaftler. Seine Folgen wie Hitzewellen und Starkregen sind bereits jetzt auch in Deutschland spürbar. Doch welche Auswirkungen wird er hier, in Radolfzell, im Laufe dieses Jahrhunderts haben? Welche Besonderheiten spielen hier eine Rolle? Womit werden unsere Kinder und Enkel leben müssen?

Radolfzell ist eine mittelgroße Stadt mit historischem Stadtkern am Bodensee-Untersee, in einer ökologisch bedeutsamen Landschaft. Tourismus, auch Gesundheitstourismus, Gemüse- und Obstanbau und mittlere Gewerbe spielen eine größere wirtschaftliche Rolle. Die Bevölkerung der Region ist in den letzten Jahrzehnten gewachsen. Alle diese Faktoren spielen eine große Rolle, wenn man die Auswirkungen des Klimawandels einschätzen will. Schon in den kommenden Jahrzehnten werden seine Folgen deutlich extremer sein als bereits jetzt. Darin sind die Voraussagen der Wissenschaft sich einig und unmissverständlich.

In diesem Artikel sind Voraussagen der Klimaforschung zusammengestellt und insbesondere Auswirkungen auf die Gesundheit und auf den Bodensee, speziell den Untersee, beschrieben. Es gibt Hinweise zu weiteren Informationen, etwa für Landwirtschaft, Tourismus oder Bauwesen. Die erheblichen Auswirkungen des Klimawandels auf alle diese Bereiche müssen bei den Planungen schon heute berücksichtigt werden. Ebenso muss eine Entwicklung der menschengemachten Erderhitzung verhindert werden, die auch durch große Investitionen und Entschädigungen nicht mehr aufzufangen ist und viele Leben kosten kann. Das ist unsere Verantwortung für unsere Kinder und Enkel.

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

+++ Update 18.09.2021 +++

Bei der Bürgerbefragung der Stadt Radolfzell lehnten rund zwei Drittel eine Bebauung des Auwaldes im Streuhau ab. OB Staab hat nun die Konsequenzen gezogen und will dem Gemeinderat einen Bürgerentscheid vorschlagen (siehe Südkurier vom 17.09.2021). Dieser benötigt dort eine Zwei-Drittel-Mehrheit, um beschlossen zu werden.

Der OB-Kandidat Simon Gröger hat sich bereits positioniert: er will das Streuhau nicht bebauen (siehe Südkurier vom 27.08.2021). Es zeigt Wirkung, dass der Auwald inzwischen viele UnterstützerInnen bekommen hat, z.B. Fridays-for-Future, Parents-For-Future, durch eine Unterschriftensammlung auf OpenPetition und eine Facebook-Gruppe "Rettet das Streuhau".

Unsere Arbeitsgruppe "Streuhau" hat sich vergrößert und agiert mittlerweile unabhängig von BBR, um Aktionen schneller und unkomplizierter durchführen zu können. Dies bringt eine große Entlastung, weil dadurch wieder Ressourcen für die anderen BBR-Themen frei werden.

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv

Am 29.07.2021 fand im Milchwerk ein zweiteiliger Bürgerinformationsabend statt. Thema bei Teil 2 war die aktuelle Planung für eine Hotelerweiterung Streuhau. Diese sieht eine Bebauung im Bereich des Auwaldes, westlich des bisherigen Bora-Hotels, mit insgesamt 40 Chalets vor. Das geplante Hotel wurde auf die östliche Seite des bestehenden Hotels verlagert und zwar mitten in ein bestehendes Biotop. Details finden Sie HIER.

Damit wäre der Auwald durch die massive Bebauung und durch die vielen ans Ufer drängenden Feriengäste weiterhin extrem belastet, bis hin zu einer kompletten Zerstörung der dort vorhandenen wertvollen Flora, Fauna sowie der angrenzenden Biotope. Nach § 35 BauGB (Abs. 3-3, 3-5) ist ein Bauvorhaben nicht zulässig, wenn es „schädliche Umwelteinwirkungen hervorrufen kann oder ihnen ausgesetzt ist“ und „Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege, des Bodenschutzes oder die natürliche Eigenart der Landschaft und ihren Erholungswert beeinträchtigt oder das Orts- und Landschaftsbild verunstaltet“.

Daher wurde von der Mehrheit der anwesenden Bürger gefordert, keinerlei Bebauung im "Streuhau" (Auwald) als auch im westlicheren "Bodenseereiter" zuzulassen. Diese Variante war von der Stadt nicht vorgesehen und musste daher erst von den Bürgern eingefordert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Informationsseite der Stadtverwaltung. sowie im Artikel des Südkuriers.

Zum Thema gibt es auch eine Petition unter https://www.openpetition.de/petition/online/haende-weg-vom-seeufer-biotop-streuhau-in-radolfzell-am-bodensee-2.